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Lesestapel 3

26. Januar 2012

Richard David Precht: WER BIN ICH
und wenn ja, wie viele?`

Wilhelm Goldmann Verlag, München, 2007

Richard David Precht ist promovierter Philosoph, Publizist und Autor. Er arbeitet für nahezu allen große deutschen Zeitungen und Sendeanstalten. Im Jahre 2000 wurde er mit dem Publizistikpreis für Biomedizin ausgezeichnet.

An die 400 Seiten Wissen über einen selbst. Es hat lange gedauert. Ein richtiger Lesemarathon. Eine philosophische Reise mit 34 Kapitel, von „Was ist Wahrheit?“ über „Was ist mein Unterbewusstsein?“, „Ist Moral angeboren?“ bis zu der finalen Frage „Hat das Leben einen Sinn?“. Keine einzelnes Kapitel habe ich zu lesen bereut. Am Ende des Buches sind für jedes Kapitel weitergehende Quellenangaben aufgelistet.

Ja, anstrengend war es.  Richard David Precht kleidet jedes Kapitel in eine Geschichte der Hauptperson, Philosophen, Mediziner, Psychologen, Paläontologe, stellt ihre Entdeckungen vor und erklärt Ihren Einfluss zu den Fragen des Lebens. Erstaunlicherweise bin ich über die Ergebnisse nicht sonderlich überrascht. Ist es ein Ergebnis eigener, unbewusster Beobachtungen oder sind nie bewusst gemachte Gedanken über das Leben an die Oberfläche gekommen?

Wer an den Fragestellungen des Lebens interessiert ist, für den kann das Buch eine Quelle der Erkenntnis sein. Elke Heidenreich hat gesagt: „Diese Buch ist, ich sage jetzt einmal ein großes Wort, unverzichtbar!“. Die Rezensionen in der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und der SZ (Süddeutsche Zeitung) klingen anders: Niederschmetternd. Thema verfehlt.

So ist das mit den Büchern aus den Bestsellerlisten. Niemand kennt den Verlauf der Charts. Würde ich es nochmal lesen? Ja, einzelne Kapitel werde ich nachlesen.

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Ausblick: Diesmal ein Bilderbuch. Diana Gabaldon – Feuer und Stein.

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From → Buch

2 Kommentare
  1. Ich fand das Buch leider sehr schlecht, obwohl ich sehr an Philosophie interessiert bin (war in der Uni mein Nebenfach). Ich konnte es auch nicht bis zum Schluss lesen.

  2. Dein Eindruck bestätigt die Rezensionen in der FAZ und SZ. Ich mache mir in der Regel keine großen Gedanken um das Leben im Allgemeinen. Das meiste kommt intiutiv. So schien mir das auch beim Lesen. Im Hinterstübchen glaubte ich das alles genau so zu wissen.
    Sicher sind solche Bücher für Nichtfachleute geschrieben. Das steigert auf jeden Fall die Auflage. Bestseller können scheins nur so entstehen.
    C.H.

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