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Pfingstquak

27. Mai 2012

An Weihnachten feiern die Christen die Geburt von Jesus Christus. Das Osterfest beginnt am Karfreitag mit der Kreuzigung Jesu und endet mit der Auferstehung an Ostern.

Warum gibt es ein Pfingstfest?
Der Begriff Pfingsten leitet sich aus dem griechischen Wort „pentekoste“ ab und bezeichnet den fünfzigsten Tag nach Ostern. Weil Ostern immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond fällt, also zwischen dem 22. März und dem 25. April, feiern die Christen das Pfingstfest frühestens am 10. Mai und spätestens am 13. Juni.

Gefeiert wird von den Gläubigen die Entsendung des Heiligen Geistes.

Im Neuen Testament liest man in der Apostelgeschichte, dass der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger herabkam, als sie zum jüdischen Fest Schawout in Jerusalem versammelt waren. Dieses Datum wird in der christlichen Tradition auch als Gründung der Kirche verstanden. Als christliches Fest wird Pfingsten erstmals im Jahr 130 erwähnt.

Als wir noch Kinder waren, haben wir am zweiten Pfingsttag einen kleinen Handziehwagen mit Ginster geschmückt und zugebaut. Einer von uns musste sich in dem Wagen verstecken. Das war unser Pfingstquak. Mit dem Wagen sind wir von Haus zu Haus gezogen, haben unser Pfingstspruch oder -lied vorgetragen, der im Wagen versteckte, rief laut „Quak – Quak – Quak“ und wir warteten, bis uns der oder die Hausbewohner etwas schenkten (meistens Geld).

So haben wir Pfingsten gefeiert.

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From → Leben

8 Kommentare
  1. Quak, quak, äh, sehr geschäftstüchtig meinte ich! YDu 😉

    • Ja, ja – wir wussten schon, wie es geht. Wir haben das natürlich von den Älteren übernommen. Die 18, 19-Jährigen haben an der Kerwe einen Umzug gemacht, ließen sich bei den Gastgebern abfüllen. Wir Kleinen waren scharf auf Bargeld.

      C.H.

  2. Wünsche einen schönen Abend und Morgen einen schönen Feiertag Gruss Gislinde http://zitroneblog.wordpress.com

  3. diesen Brauch kenn ich nicht – wir sind damals auf dem Land am Pfingstsonntag mit der Kutsche über Land gefahren. Die Kutsche wurde mit kleinen Birken geschmückt. Ein königliches Vergnügen. Später, als wir drei Mädchen größer waren ging das Rätselraten los, von welchem Verehrer denn die Birke unter dem Fenster war. Wie google mir sagte, gibt/gab es diesen Brauch nur in Niedersachsen.

    • Warum das so war, weiß ich auch nicht. War halt so. Die Altersobergrenze war vor der Konfirmation, die Untergrenze war, lauffähig zu sein.
      Es gab im Jahr drei „Sammeltermine“. An Neujahr, an Fastnacht und am Pfingstmontag.
      Das mit der Birke habe ich vor kurzem hier in einem Blog gelesen, das scheint es bei Köln/Düsseldorf ebenfalls zu geben.
      C.H.

  4. Den Brauch kenne ich gar nicht, finde ihn aber sehr schön!

    Liebe Grüße, Emily

    • Hat uns als Kinder auch gefallen. Selbst im kleinräumlichen Maßstab sind die Bräuche teilweise arg verschieden.
      C.H.

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