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Ich fahre,

26. August 2012

ich fahre nicht. Ich fahr doch. Ich fahr nicht – Glaube ich.

Die Welt im Klee

Das war eine der typisch schwierigen Entscheidungen.

Unter der Woche war eigentlich alles klar. Ich fahre. Die „Sommerdepression“ ist vorbei. Es muss jetzt wieder los gehen.

Aber das Wetter. Vollkommen konträr. Wo war das schöne Wetter? Heute ist Samstag! Wo bist du, schönes Wetter? Muss ich jetzt zu Hause bleiben? Nach dem Frühstück wollte ich los. Unter zwei Stunden habe ich es nie geschafft. Trotz kaum mehr als fünf Minuten bis zur Autobahn. Am Autobahnende noch ungefähr zehn Minuten bis zum Ziel.

9 Uhr am Samstagmorgen. Ich sitze am abgeräumten Kaffeetisch. Lese über die Zeitung, schaue durch das Balkonfenster in Richtung persönlicher Wetterbericht. Von dort kommt so gut wie immer das Wetter. Nun auch. Wie ein Menetekel. Bleib zu Hause. Es regnet. Draußen ist es ungemütlich.

So ein Mistwetter

So fahre ich nicht.

Meine Kumpane aus der Mittwochssportgruppe wollen auch bei schönem Wetter nicht dabei sein. Ich sehe jetzt schon vor meinem geistigen Auge, dass das erste Spiel in der bald beginnenden Hallensaison so was Ähnliches wie Völkerball sein wird. Zur Einstimmung, wie unser Sportlehrer sich ausdrückt.

Und nun? Der Regen war nur eine Wolke, vielleicht auch zwei. Jedenfalls nur ganz kurz. Fortfahren müsste ich auf jeden Fall. Am rechten Scheinwerfer bei meiner Madames Auto geht das Abblendlicht nicht. Das muss am Wochenende noch erledigt werden. Mein Junior will auch nicht. Seine persönlichen Verabredungen sind ihm seit einiger Zeit wichtiger.

Der Briefträger muss schon gleich seine Runde machen. Der kommt immer so kurz vor zehn. Der Briefträger, der eigentlich ein Reklameträger ist. Mal sehen, was er heute austrägt. Mit Hunden kann er jedenfalls. Das macht er richtig. Redet mit ihnen, streichelt sie, macht sich mit den Hofhunden bekannt. Es klingelt. Die Briefträgerin macht Vertretung. Sie bringt ein Paket für meine Madame. Ich unterschreibe auf dem kleinen Handgerät. Ohne gescheite Handauflage ist das immer etwas schwierig.

„Und? Wie ist das Wetter?, frage ich sie. Ich sehe es ja schon selbst. Schön ist’s.

„Madame, hier ist ein Paket für dich. Was ist da drin?“ „Fummel, was sollte ich sonst schon bestellen“, erwiderte sie lachend.

„Äh, ich fahre jetzt. Das Wetter scheint zu funktionieren“. „Du bist spät dran. Fahr vorsichtig. Die Veranstaltung dauert lange genug“.

So war das Wetter am Ziel …

Wetterradar

… und so auf dem Sportplatz:

Start verpasst. Offizielles Foto.

Ende Start Ziel

Anbremszone.

Imposant

Ginetta

Moskovskaja

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From → Leben

2 Kommentare
  1. Tolle Bilder Wünsche eine gute Woche Gruss Gislinde

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