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Auf den Everest will jeder

4. September 2013

Thomas Glavinics Bergsteigerroman

Das größere Wunder

ist für den Deutschen Buchpreis 2013 nominiert.

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Thomas Glavinic Das größere Wunder
Roman
Carl Hanser Verlag, München 2013
ISBN 9783446243323
Gebunden, 528 Seiten, 22,90 EUR

Glavinic

Klappentext

Jonas ist Tourist in einer Todeszone, er nimmt an einer Expedition zum Gipfel des Mount Everest teil. Während des qualvollen Aufstiegs hängt er seinen Erinnerungen nach. An seine wilde Kindheit, an das grausame Schicksal seines Bruders Mike, an seine endlosen Reisen nach Havanna, Tokio, Jerusalem und Oslo. Und schließlich an die magische Begegnung mit Marie, seiner großen Liebe, die sein ganzes Leben verändert. Thomas Glavinics neuer Roman ist eine Expedition ins Ungewisse. Und ein Buch der Liebe.

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Rezensionszusammenstellung aus

http://www.perlentaucher.de/buch/thomas-glavinic/das-groessere-wunder.html

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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 29.08.2013

Den angekündigten Liebesroman kann Georg Renöckl in diesem neuen Roman von Thomas Glavinic leider nirgends entdecken. Dafür alledings beschenkt ihn der Autor mit der gewohnten haarsträubenden Märchengeschichte, außerordentlichen Figuren und Situationen. Ob exzessives Schweigen, megamäßiger Sex oder die Besteigung des Mount Everest – bei Glavinic, weiß Renöckl, ist einfach immer alles extrem. Die vielen Klischees und Maximen im Text machen Renöckl also nicht gleich nervös. Und meisterhaft beobachten und souverän erzählen kann der Autor ja, versichert der Rezensent uns glaubwürdig. So ist am Ende noch das dollste Extrem für Renöckl gut lesbar, fesselnd und geradezu körperlich erfahrbar in diesem Buch.

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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 27.08.2013

Die Mount-Everest-Besteigung in Thomas Glavinics neuem Roman „Das größere Wunder“ lässt sich als Metapher für das gesamte Buch verstehen, findet Rezensent Jörg Magenau: Die ganze Mühsal des Lebens gipfele in dem einen, einzig sinnvollen, nämlich der großen Liebe. Das ist ein „abgedroschenes, schmalziges Motiv“, weiß der Rezensent, aber das erstaunliche ist, man nimmt es diesem Buch nicht übel, staunt Magenau. Das bewegt sich nämlich wiederum in der einzigen Sphäre, in der Kitsch erlaubt ist, dem Märchen, erklärt der Rezensent. Märchenhaft ist schon Glavinics Protagonist Jonas, der im Buch tatsächlich auf den Berg kraxelt und alle Sprachen der Welt versteht, märchenhaft ist auch das geerbte Haus des Großvaters, das voller verschlossener Türen ist, deren Schlüssel Jonas nur nach und nach entdeckt, fasst Magenau zusammen. Dieses Buch ist „sinnlos und angeberisch, großartig und phantastisch“, nicht umsonst steht es auf der Longlist des Deutschen Buchpreises, meint der Rezensent.

http://www.literaturfestival.com/

Kulturfestival

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From → Buch

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