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Adventskalender 13

13. Dezember 2014

Als kleines Mitbringsel aus Schottland habe ich ein Rezept für Rebhühner mitgebracht, das ich an einem fröhlichen und lustigen Abend in mein Smartphone eintippte. Die im Kopf und durch nachfragen gemachte Übersetzung sieht so aus:

Rebhuhn

Rebhuhn ist eine fantastische Idee für ein Weihnachtsabendessen, weil es reich an Eiweiß ist und wenig Fett hat. So ist es eine gute Wahl für eine schlankere Alternative zu Rind oder rotes Fleisch.

Er passt gut zu allen Wurzelgemüsen, die es in der Saison gibt und in dieser Zeit des Jahres günstig verfügbar sind. Und macht sich gut mit einer Füllung wie Kraut und Aprikose.

Rebhühner sind kleine Vögel mit magerem Fleisch, die beim Braten zum Austrocknen neigen. Ein praktischer Tipp ist, den Vogel mit Speck über der Brust und ein wenig Butter zu braten, dadurch wird eine Schicht Feuchtigkeit das Brustfleisch schützen.

Es ist auch wichtig, das Fleisch nach dem Garen ruhen lassen. Das Rebhuhn soll an einem warmen Ort für etwa zehn Minuten ruhen, nachdem es aus dem Ofen geholt wurde. Dadurch kann der ausgetretene Fleischsaft wieder zurücklaufen. Das Überkochen des Vogels ist ein Kardinalfehler und macht das Fleisch zäh.

Die Zutaten für zwei Vögel

2 ofenfertige Rebhühner

4 Speckstreifen

2 Zweige frischer Rosmarin

Butter

200 ml Rotwein

1 Lorbeerblatt

1 TL Speisestärke

Preiselbeeren

karamellisierten Birnen

Salz und Pfeffer

Und so geht’s:

  • Den Ofen auf 180°C vorheizen
  • Die Vögel sorgfältig abspülen und trocken tupfen.
  • Die Vögel mit weicher Butter einreiben, vor allem über der Brust und Oberschenkel. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Den Zweig Rosmarin in die Körperhöhle legen.
  • Die Brüste mit zwei Speckstreifen bedecken.
  • Die Vögel mit den Brüsten nach oben in die Bräter legen und den Bräter in den Ofen stellen.
  • Nach 10 Minuten die Speckstreifen entfernen, den Braten mit den Bratensaft für weitere 15 – 20 min. in den Ofen stellen.
  • Danach die Vögel aus dem Ofen holen und für 10 bis 15 Minuten warm stellen und ruhen lassen.
  • Den Rotwein kochen bis er um etwa 1/3 reduziert ist. Vorher die Speisestärke dazu geben, um die Sauce zu verdicken. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit 1/2 TL Johannisbeergelee verfeinern.
  • Die Birnen schälen und in Keile schneiden. Die Keile in Butter und Zucker in der Pfanne braten, um sie karamellisieren.
  • Jedes Rebhuhn auf einem Teller mit Soße servieren. Dekoriert werden die Rebhühner mit den gerösteten Speckstreifen und den karamellisierten Birnen.
  • Als Beilage eignen sich Saisongemüse, Kartoffeln und Johannisbeergelee – oder auch Vogel Gelee, wenn es welches gibt.
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From → Advent, Leben

5 Kommentare
  1. Klingt das gut! Krieg ich trotz der Zeit Hunger 😉
    lg. und schönen Sonntag
    Sina

    • Die Zubereitung dauert nicht so besonders lang. Die Vögel mit der Steinschleuder schießen schon länger.
      Dir auch einen schönen Sonntag.
      LG Charles

  2. Na, ich in gespannt, wie viele Rebhühner bei uns so herumlaufen. Das könnte ein mageres Weihnachten werden.

    • Ja, das ist bei uns wirklich schwer. Ich kenne nur ein Feld, wo ich sie laufen sehe.
      Mein bevorzugter Wochenmarkt verkaufte jedenfalls keine.

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