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Verfluchte Technik …

11. Februar 2015

… oder bestürzt, gejubelt und enttäuscht.

Die Haltbarkeit elektronischer Bauteile ist ja ein Stammtisch füllendes Thema. Kaum ist man mit sämtlichen Funktionen vertraut, gehen die Dinger kaputt. Fünf Jahre sind für elektronische Geräte eine lange Zeit.

Der Hersteller einer Frankiermaschine aus einem benachbarten Betrieb übertreibt es in der Weise, dass sie im sechsten Jahr des Betriebs es nicht mehr zulassen, die Frankiermaschine mit Geld aufzuladen. Die müssen sich nun eine Neue zulegen, obwohl die aktuelle Frankiermaschine fehlerfrei läuft. Das ist eine verkehrte Welt.

Mein privater Laptop ist auch im sechsten Jahr. Das Ding lief bis zum Wochenende einwandfrei. Ohne Mucken, kein Murren, kein gar nichts. Bis ich im Explorer entdeckte, dass die Platte C randvoll ist. 3,1 GByte waren noch frei.

Deswegen hat wohl die Platte immer länger gerattert. Manchmal leuchtete das Lichtchen im Dauerbetrieb. Hätte ich die Windows Systemsoftware auf der C und die anderen Programme auf D installiert, hätte ich das Problem wohl nicht.

Abhilfe? Mit einer Linux Rettungsdisc auf einer anstöpselbaren Platte eine Systemsicherung erstellt, auf D alle Ordner 1:1 gesichert, anschließend die Partitionsgrenzen von C weit in D hinein verschoben. Das funktionierte einen Tag wunderbar. Gestern war der Wurm drin. Und wie. Es ließen sich nur ein paar wenige Programme öffnen. Die restlichen Startbefehle wurden einfach ignoriert.

Den Rechner per Softwarebefehl ausschalten klappte auch nicht. Der wollte sich die ganze Nacht Herunterfahren. Heute habe ich Windows im abgesicherten Modus gestartet, alle Programme durchprobiert, den Rechner zurück gefahren, im Normalmodus neu gestartet und alles funktionierte wieder.

Leider kann ich nun keinen neuen Laptop kaufen.

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From → Leben

7 Kommentare
  1. Bist halt ein Käpsele, wie der Schwabe sagt. 😉

  2. Ja, ja…wir und die liebe Technik :-). Habe auch immer mal wieder so meine Probleme damit. Liebe Grüße und einen schönen Abend wünscht Dir Leonie

  3. Ich glaube, es liegt an den Systemdateien, die sich überall reinfressen, das Betriebssystem einfach auf eine andere (virtuelle) Platte schieben (in Deinem Fall D) ist deshalb sicher keine Dauerlösung. Alles Gute für den Rechner, bei Nicht-Neukauf würde ich empfehlen, die Programme auf C: zu deinstallieren und auf D: neu zu installieren. Solange es noch funktioniert: auf YouTube gibt es super Videos von Anwendern, die einem vieles besser erklären können oder anleiten, als „IT-Leute“. Alternativ zum Kauf eines Laptops könntest Du aber auch einige Daten von C löschen. Vielmehr: suche das Verzeichnis \TMP auf C, da sind massig temporäre Dateien von Windows abgelegt, sie kann man löschen. Nur die Dateien aber, das Verzeichnis nicht. Schafft Platz.

    • Die Pflege der vom System überflüssig angelegten Dateien übernimmt zuverlässig „Ashampoo“. Das Betriebssystem habe ich zur Sicherheit auf einer externen Platte gesichert (ein Image im ISO Format erzeugen, das geht mit „Clonezilla“).
      Die Partitionsgrenze verschieben bedeutet, dass auf einer Gesamtplatte mit 160 GByte im Ursprung zwei Bereiche C und D mit jeweils 80 GByte eingerichtet waren und diese Fifty-Fifty Grenze zugunsten con C verschoben wurde. C hat nun 120 GByte und D 40 GByte. Das macht zusammen wieder 160 GByte. Das ist der größte phsikalische Wert der im Rechner verbauten einen Festplatte.
      Das Beriebssystem bleibt in Gänze auf C.

      • Oh, da hatte ich mich wohl vertan, Sorry. Natürlich gehört das Betriebssystem auf C, da gebe ich Dir absolut recht. 🙂

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