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Die richtige Teezubereitung

19. März 2015

Die British Standard Institution hat einen Leitfaden namens „Vorbereitung von Tee für den Einsatz in sensorischen Tests“ veröffentlicht.

Die British Tea Producers Association und das Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Lebensmittel haben gemeinsam versucht, eine wissenschaftliche Formel für die perfekte Tasse Tee zu schaffen.

Cup_Of_Tea

Die Milch als Erstes in die Tasse gießen ist angeblich der richtige Weg. Das ist sicher ein vernichtender Schlag für alle Tee-Puristen, die argumentieren, dass diese Methode eine Todsünde wäre, wenn es um das richtige Zubereiten einer Tasse geht.

Man benötigt eine Porzellankanne, ferner müssen mindestens zwei Gramm Tee pro 100 ml Wasser zum Brühen verwendet werden, die Temperatur darf beim Servieren 85 Grad Celsius nicht übersteigen. Die optimale Trinktemperatur sollte über 60 Grad Celsius betragen. So wird der optimale Geschmack erzielt.

Sogar die perfekte Topfgröße geben sie zwischen 74 mm und 78 mm Breite und zwischen 83 mm und 87 mm Höhe an. Da der durchschnittliche Teebeutel 1,5 g Teeblätter enthält, sollten mindestens zwei Teebeutel für eine kleine Kanne verwendet werden, und vier für eine große Kanne.

Das Timing ist außerdem wichtig. Nach Angaben des BSI beträgt die perfekte Ziehzeit sechs Minuten, auch als weich bekannt. So wird der Geschmack der Teeblätter extrahiert.

DarjeelingTea

Natürlich hat jeder seine Lieblingsmethode. Die Traditionelle mit heißem Wasser in einen Becher, den Teebeutel dazu und einen Spritzer Milch dazu wird niemandem schaden.

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From → Allgemein

11 Kommentare
  1. Danke, habe wieder etwas dazu gelernt. Doch bleibe ich wahrscheinlich doch bei meiner persönlichen Zubereitung. Liebe Grüße von der Insel Leonie

    • Der Meinung bin ich auch. Wenn es um den persönlichen Geschmack geht, sollten man sich nicht beirren lassen.
      Liebe Grüße, Charles

  2. Guten Morgen lieber Charles,
    vielen Dank für deinen tollen Beitrag mit der tollen und richtigen Tee- Zubereitung und mit dem tollen Foto der noch tolleren Frisuren *lächel*.
    Da kommt mir doch gerade so ein gefürchteter Gedanke auf … Wenn ich der „richtigen Experten- Zubereitung von Tee“ folgen sollte, dürfte ich wohl bis auf Weiteres keinen Tee mehr trinken dürfen, bevor ich nicht ein anerkanntes Tee- Diplom an einer anerkannten Tee- Universität erlangt hätte. Dabei liebe ich doch meinen Teebeutel voller Marokkanischer Minze aus einer großen Tasse zu trinken mit einem Hauch Honig! Ach! Ich tue einfach wohl am besten so, als hätte ich deinen Beitrag hier gar nicht gesehen, geschweige denn gelesen… Wäre lieb von dir, wenn du sagen würdest, du hast mich hier gar nicht gesehen, ja? *lächel*

    Wünsche dir einen wunderbaren Start in einen angenehmen Tag
    Liebe Grüße
    Heike

    • Lesen bildet!
      Und der eigene Gusto ist durch nichts zu ersetzen, egal wie gestelzt mancher Beitrag daherkommt.
      Liebe Grüße, Charles

      • Lieber Charles 😉
        bei der Durchsicht der ganzen Kommentare ist mir wohl durchgegangen, dir zu antworten. Sorry 😉 Doch selbst nach 23 Tagen ist es wohl hoffentlich nicht zu spät, dir auf deine Aussage zu sagen, dass du vollkommen Recht damit hast *lächel*
        Wünsche dir einen wunderbaren Sonntag mit allem, was er so an Sonne und Wohlfühlmomenten zu bieten hat.
        Liebe Grüße
        Heike

  3. Da hab ich wieder was gelernt.Wünsche dir einen schönen Donnerstag lieber Gruß Gislinde

  4. Super interessant! Ich bin ja auch so eine Tee-Tante. Bei grünem Tee achte ich darauf, dass das Wasser nicht mehr zu heiß ist, aber sonst… Na ja, halt Wasser drauf 😉
    In Vietnam wollte ich schon mal an einer Zeremonie teilnehmen, hat dann aber nicht geklappt. Schade, schade. Die Asiaten zelebrieren ihren Teegenuss sehr, das hätte ich schon gerne mal live miterlebt..
    Liebe Grüße, Emily

    • Ich bereite meinen Tee nach eigenem Gusto zu, keinen Teebeute, lose in der Kanne, ohne Milch normalerweise. Nur einmal in einem Londoner Hotel habe ich Milch hinzugegeben. Der Frühstückstee, es gibt speziellen Frühstückstee, war so dunkel, dass ich das Getränk aufhellen musste.
      Zeremonien können uns Beobachtern Hinweise liefern, die wir, nicht 1:1, aber in Teilen daheim bei der Zubereitung umsetzen können.
      Liebe Grüße, Charles

  5. nixe permalink

    Soso….interessant, ich bleib bei Kaffee mit Milch 😉
    Obwoh…l ab und zu trink ich auch schon mal gern einen Earl Grey – ohne Milch.
    Liebe Grüße

    • Ja, man lernt nie aus. Eingefleischte Kaffee-Basen bleiben natürlich beim Kaffee. Hin und wieder lohnt ein Blick zur Seite.
      Liebe Grüße

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