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Klammheimliche Freude

4. Mai 2015

Die ständigen Streiks der Bahnleute nerven gewaltig. Den Verantwortlichen müsste langsam klar sein, dass ein Arbeitgeber für die gleiche Arbeit keine zwei verschiedenen Tarife bieten kann. Der Frieden im Hause wäre dahin. Aber so richtig.

Eine Gewerkschaft, die das ignoriert, ist daran offenbar nicht interessiert. Das ist schade für die Pendler, das ist schade für die Firmen, die dringend auf die transportierten Güter angewiesen sind und das ist schlecht für die übrigen Pendler, weil nun wieder alle auf länger dauernden Wegen zur Arbeit fahren müssen.

Wenn dem Ayatollah der Lokführer jemand die Rübe abhacken würde, so könnte ich klammheimliche Freude empfinden, glaube ich.

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From → Leben

6 Kommentare
  1. nixe permalink

    Lach „Rübe abhacken“…. insgeheim ärgert mich dieser endlos Streik auch, tztztz, warum ist man so dickköpfig? kopfschüttel
    Gut, dass ich erst nächste Woche ein Ticket gebucht hab 🙄
    Einen guten Abend wünsch ich dir
    I. Nixe

  2. Es ist die Deutsche Bahn, die die eigenen Lokomotivführer, Lokrangierführer und Zugbegleiter erneut zum Arbeitskampf zwingt. Das Spitzengespräch am 29. April 2015 ist, wie viele Verhandlungen zuvor, ergebnislos verlaufen. Die DB-Verhandlungsführer lehnen es nach wie vor ab, mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Tarifverträge zu schaffen, die für all ihre Mitglieder des Zugpersonals in den Eisenbahnverkehrsunternehmen der DB gelten.

    Sie betonen zwar unisono, über alles und jeden mit der GDL zu verhandeln, lehnen aber seit Monaten jegliche Festschreibung eindeutiger tariflicher Regelungen für die Mitglieder der GDL ab.

    Immer wieder verlangt die DB gleichlautende Tarifverträge, somit die Unterwerfung der GDL unter die Tarifregelungen der Eisenbahnverkehrsgewerkschaft (EVG) und tritt damit die grundgesetzlich geschützten Rechte der GDL-Mitglieder mit Füßen. Ganz offensichtlich wurde dies beim Versuch, die schlechteren Arbeitszeit- und Einkommensbedingungen der Lokrangierführer in die Tarifverträge der GDL zu diktieren. Damit beweist die DB eindeutig, dass in den Verhandlungen keinerlei Ergebnisse erzielt werden sollen. Vielmehr soll der Tarifabschluss bis zum Inkrafttreten des Tarifeinheitsgesetzes verschleppt werden.

    Somit bleibt der GDL keine andere Wahl, als nach dem Ultima-Ratio-Prinzip erneut ihre Mitglieder zum Streik aufzurufen …

    Beschwerden sind somit bitte ausschließlich an die DB zu richten. 🙂

    • In Tarifverhandlungen haben immer beide Parteien recht. Das ist zwingend der jeweiligen Interessenlage geschuldet.
      Man muss nicht immer alle Forderungen gleich erfüllt sehen, um zu einem Ergebnis kommen. Die nächste Tarifverhandlung böte das geeignete Forum zum Nachkarten.
      Aus der Sicht von außerhalb scheint das Ganze etwas verhärtet zu sein. In solchen Fällen findet eine einvernehmliche Lösung nicht statt.

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