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Ablenkungsmanöver

14. November 2015

Man kann es eine Finte nennen. Man kann es ein Ablenkungsmanöver nennen. Jedenfalls führt man so die Verantwortlichen in die Irre.

Zuerst nimmt man sich ein Großereignis zur Brust, tut so, als hätte man es genau darauf abgesehen, einen Anschlag auszuführen. Das gibt jedenfalls eine Menge Publicity. Schon im Vorfeld des Ereignisses.

Der beteiligte Weltmeister, die eher ahnungslos durch die Welt stapft und nicht weiß, wie und warum er zuschlagen soll, ein schwächlicher Boxer eben, und ein Gastgeber, der genau weiß, was seine Aufgabe ist: nämlich Flagge zu zeigen und das Böse zu bekämpfen.

Und am Kampftag selbst wird am Stadion durch zwei Explosionen Krach gemacht, einmal um abzulenken und die Sicherheitskräfte auf eine falsche Fährte zu locken, um woanders sich ganz gezielt mit eiskalter Berechnung bei einem Konzert einer amerikanischen Band auf französischem Boden seine Duftmarke zu setzen.

So könnte es gewesen sein.

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From → Leben

7 Kommentare
  1. Wie meinst du das mit ahnunglos und schwächlich? Mit solchen Eigenschaften wird man tendenziell nicht Weltmeister, aber egal. Was die Explosionen zu bedeuten haben (vielleicht auch das akustische Startsignal für die andern?), was überhaupt alles gestern zu bedeuten hat, wird man wieder einmal nicht genau erfahren. So wenig wie die wirklichen Hintergründe des Flugzeugabsturzes über dem Sinai und anderes.

    Ich frage mich immer: Was müsste passieren, dass ich so etwas tun würde? Die Antwort darauf hilft vielleicht, solche Wahnsinnstaten zu verstehen und die Ursachen zu bekämpfen.

    • Mit „ahnungslos und schwächlich“ sind nicht die Fußballer gemeint. Wer es z. B. zulässt, dass ein ausländischer Staat mitten in Deutschland Gebetshäuser baut und unterhält, ist schwach und überlässt das Feld den Anderen.
      Noch ein Beispiel?
      Wieso dürfen Hassprediger mitten in Deutschland ihre kruden Theorien verbreiten, die sich nicht mit unserem freien Leben vereinbaren lassen und auf diese Weise Anhänger sammeln, die durch diese Gehirnwäsche zu allen Taten bereit sind?

      • Was die Hassprediger betrifft, gebe ich dir absolut recht, die gehören aus er Öffentlichkeit entfernt. Damit meine ich islamistische, aber auch die von Pegida.
        Gegen Moscheen in Deutschland habe ich persönlich nichts. In einem freien Land muss es möglich sein, dass jeder seine Religion ausüben darf.

        • Gegen Moscheen habe ich nichts, Nur dürfen die nicht vom türkischen Staat gebaut, betrieben und überwacht werden.

          • Da kenne ich mich zuwenig aus. Aber auf keinen Fall darf es Orte geben, wo Hass gepredigt wird.

  2. Wer weiß, was wir heute zu erwarten gehabt hätten… Was für eine Zeit ist das?!
    Liebe Grüße, Emily

    • Nichts Gutes will ich vermuten. Ich befürchte, dass das noch öfter vorkommt. Wir sind nicht ausreichend wehrbereit, wir müssen das Übel an der Wurzel ausrotten. Und die Wurzel sitzt in Nahost.
      Das wird für uns ein schmerzlicher Prozess.
      Liebe Grüße, Charles

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