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Stehblues für die Freitagnacht (Eagles – Desperado)

16. April 2016

Eagles – Desperado

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Na, Steppenwolf, warum kommst du nicht endlich zu dir?
Du reitest jetzt schon so lange außerhalb des Zauns.
Oh ja, ich weiß, du bist ein ganz harter Bursche
Und du hast natürlich deine Gründe.
Aber das, was dir jetzt vielleicht noch schmeichelt, kann eines Tages verdammt wehtun.

Zieh nicht die kalt-glitzernde Karo-Dame, Junge,
sie sticht dich aus, sobald sie´s kann.
Du weißt, dass du mit der Herz-Dame auf jeden Fall besser bedient bist.

Ich schätze, dass dir schon ein paar schöne Sachen auf dem silbernen Tablett präsentiert worden sind –
Aber du willst natürlich nur das, was du sowieso nicht haben kannst.

Tja, Steppenwolf, du wirst nicht jünger, und eines Tages treiben dich der Schmerz und der Hunger nach Hause.
Wie bitte? Freiheit? Das ist doch nur Geschwätz …
Du schleppst dein Gefängnis doch mit dir durch deine einsame Welt.

Kriegst du im Winter keine kalten Füße?
Für dich gibt´s keinen Schnee und keinen Sonnenschein mehr, du kannst kaum noch Tag und Nacht unterscheiden, kennst keine Höhen und Tiefen mehr.
Fühlt es sich nicht komisch an, wenn man gar keine Gefühle mehr hat?

Hör mal, Steppenwolf, wann kommst du endlich zu dir?
Kletter mal runter vom Zaun und mach das Tor auf.
Vielleicht regnet´s, aber es gibt auch einen Regenbogen –
Lass zu, dass dich jemand liebt, bevor es zu spät ist.

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From → Stehblues

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