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Mach’s wie Harting

15. August 2016

Echt jetzt. Robert Harting bringt uns die Hymne näher. Dieses stocksteife Ding, das Haydn vor mehr als 200 Jahren komponierte. Dieses Lied, das besser zu einer Beerdigung passt. Das Stück, mit dem Hitler seine Soldaten einstimmte, um sie anschließend zu Mördern zu machen.

Und was macht Harting? Er tanzt dazu. Nicht wegen des Liedes. Nein, wegen seines unerwarteten Sieges. Er hat die Hymne einfach umgedreht, hat sie zu einem Teil seiner Show gemacht.

Tanzhymne

Was bewundere ich die Italiener um ihre Hymne. Da mutiert das Abspielen zu einem Fest für die ganze Nation. Seit Harting geht das mit Haydn auch. Man muss sich nur vor einem Länderspiel die komischen Mundbewegungen der Protagonisten ansehen. Genau so ist die deutsche Nationalhymne.

Ein großes Volk hat so eine Hymne nicht verdient. Und was macht das dumme Volk? Steht vor dem Fernsehen, hebt die rechte Hand halbhoch

H-Gruss

und wünscht Harting den Judenstern an die linke Brust.

Zu RAF-Zeiten gab es Schmierereien wie  „BRDigung“. Das passt zu den stocksteifen Hymnenverehrern.

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From → Leben

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